Schulleben

Bienenwachstuch1In unserer AG der Weltverbesserer haben wir uns zu Beginn des Schuljahres mit dem Problem des Plastikmülls beschäftigt. Wir haben gelernt, dass das Recycling von Plastik sehr schwer ist und sich der ganze Müll in vielen Ökosystemen ansammelt. Das sieht man zum Beispiel an den riesigen im Meer treibenden Plastikstrudeln und den Nachweisen von Mikroplastik in der Umwelt.

Deswegen haben wir nach Möglichkeiten zur Müllvermeidung gesucht. Dabei sind wir auf die Idee gekommen, Bienenwachstücher herzustellen, mit denen man Alufolie und Frischhaltefolien ersetzen kann. Ein Bienenwachstuch besteht aus einem Baumwolltuch, das mit Bienenwachs getränkt ist und so eine wasserabweisende Schutzschicht hat. Sie sind umweltfreundlicher als die schon genannten anderen Varianten, da sie mehrfach genutzt werden können.

ebaEigene Erfahrungen, kuriose Ausbildungswege und tolle Erfahrungen. Am Donnerstag 28.11.2019 haben 20 Eltern von SchülerINNEN unserer Schule beim 8. Eltern-Berufe-Abend ihre Berufe und Ihren Wertegang den SchülerINNEN des 11. Jahrgangs vorgestellt.

Berufe, wie bspw. Pilot, Heilpädagogin, Psychiater, Polizist, Rechtsanwalt, Bankkauffrau, Kinderärztin und viele weitere waren bei den Jugendlichen von großer Beliebtheit. 

Die Veranstaltung hat wieder von Ihrer persönlichen Atmosphäre und den tollen Vorträgen der Eltern profitiert.

Daher danke ich nochmal ganz sehr allen beteiligten Eltern, Lehrern und der kulinarischen Verpflegung durch unsere Koch-AG.

Die Klasse 9f und der Französisch-Wahlpflichtkurs der Gesamtschule haben im September 2019 30 französische Austauschschüler aus der Region um Nantes empfangen.

Die Austauschschüler blieben eine Woche hier, in der es zwei gemeinsame Ausflüge gab und zwei Ausflüge, die nur mit den Austauschschülern durchgeführt wurden. Sie kamen an einem Donnerstag an und wurden mit einer Ansprache von Herr Brandsch-Böhm und einem reichhaltigen Buffet im Pavillon begrüßt. Danach gingen sie mit ihren Austauschpartnern nach Hause.

Am Freitag besuchten alle zusammen u. a. die Kuppel des Bundestags und das Brandenburger Tor in Berlin. Nach einer kleinen Frühstückspause ging es dann weiter zur Spree, wo bereits ein Boot auf uns wartete, mit dem wir an vielen weiteren bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Kanzleramt, der Nikolaikirche, der Museumsinsel und dem Berliner Dom vorbeifuhren. Am Samstag verbrachten die Franzosen in den deutschen Familien.

Am Montag fuhren alle gemeinsam nach Potsdam, wo wir im Park Sanssouci spazierten und uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ansahen, zu denen die deutschen Schülerinnen und Schüler auch kleine Vorträge hielten. Später gab es noch eine Führungen durch das Neue Palais. Nach den letzten Vorträgen, die über das Brandenburger Tor in Potsdam und die Stadt Potsdam im Allgemeinen gehalten wurden, sind die Schüler in kleinen Gruppen zum Teil selbstständig nach Hause gefahren oder haben sich noch ein wenig die Stadt Potsdam angeschaut.

SportlichsteschuleAm Montag, 21.10.2019 fand in Potsdam die Ehrung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport zur Sportlichsten Schule im Land Brandenburg statt.

Nach einer umfangreichen Bewerbung im vergangenen Jahr erreichte unsere Schule mit seinem Sportkonzept von 167 weiterführenden Schulen, die sich beworben haben, einen beeindruckenden dritten Platz.

Der Themenschwerpunkt der Ausschreibung hieß „Maßnahmen zur Erhöhung der täglichen Bewegungszeit von Schülerinnen und Schülern“. Im Plädoyer wurden v.a. die Vielzahl von neuen Bewegungstrends und zielgruppenspezifische Sportmaßnahmen durch die Ministerin Britta Ernst hervorgehoben.

N47A4521Am Montag, den 04.11.2019 sind wir mit unserer Klasse, der 8s2, in das Futurium Berlin gegangen. Wir sind mit Bus und Bahn zum Hauptbahnhof gefahren und mussten dann noch ein kleines Stück laufen bis wir dort waren.

Was ist überhaupt das Futurium? Auf der Website heißt es: „Das Futurium ist ein Haus der Zukünfte. Hier dreht sich alles um die Frage: Wie wollen wir leben?“ Dieser Frage kann man sich auf unterschiedliche Arten widmen - Zukünfte entdecken, im Forum diskutieren oder im Lab an verschiedenen Workshops teilnehmen und Ideen zum Thema Zukunft ausprobieren.

So haben wir vor Ort einen Workshop zum Thema „WERKZEUGE DER ZUKUNFT: TECHNOLOGIEN FÜR EINE NACHHALTIGE WELT“ gemacht. Nach anfänglichen Inspirationen, wie man Müll reduzieren könnte, haben wir uns selbst in Gruppen Erfindungen dazu überlegt. Unsere Ideen haben wir dann schematisch nachgebaut, mit Knete, Kleber und Symbolen. Rausgekommen sind z.B. der müllaufsaugende Fisch, die müllsammelnde Drohne oder die müllfressenden Würmer.

IMG 2792Was ist komisch ? Was ist normal ? Warum sind einige Menschen beliebt und andere nicht ?

Mit dieser Frage beschäftigt sich das Stück „Komisch“, welches wir, der Wahlpflichtkurs Darstellendes Spiel der 10. Klasse, am Freitag, den 27. September, im Pavillon vorgeführt haben.
Bevor das Stück aber richtig losging, haben wir im Glas-Gang noch Karten an der Abendkasse und kleine Snacks, wie Kuchen und Brezeln, verkauft.
In diesem Stück gibt es vielfältige Rollen, welche zum Teil im Kontrast zueinander stehen, wie beispielsweise „Das ausserordentliche ordentliche Mädchen“ und „Das Mädchen mit den unüblichen Klamotten“, welches am Anfang ihres Auftritts Blumenketten an die ersten Zuschauerreihen verteilte. Trotz des eher ernsten Themas, gab es viel Gelächter im Publikum, wie zum Beispiel als die „BVG“ ( Schülerin in gelber Jacke ) über die Bühne „fuhr“.

HeaderWeihnachten ist bekanntlich das Fest des Schenkens und Teilens. Unter diesem Motto haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8f und die Klassenlehrer, Frau Bender und Herr Blaschke, ca. einen Monat vor Weihnachten zusammengesetzt und gemeinsam über 20 Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder und Jugendliche in Osteuropa gepackt.

Die Organisation „Kinder helfen Kindern“ organisiert jedes Jahr den Weihnachtspäckchenkonvoi und bringt die Weihnachtsgeschenke zu Waisen- und Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten und Schulen in den ärmsten, entlegenen und ländlichen Regionen Bulgariens, Moldawiens, Rumäniens und in die Ukraine.
Unter diesem Anreiz, anderen Kindern zu helfen und eine Freude zu Weihnachten zu machen, haben unsere Schülerinnen und Schüler alleine und auch zu zweit Geschenke ausgewählt und diese liebevoll verpackt.

DSC06782xNur knapp haben die Schüler des Evangelischen Gymnasiums Kleinmachnow beim diesjährigen Fußballkreisfinale von Jugend trainiert für Olympia am 04.09.2019 das Treppchen verfehlt.

Nach einem holprigen Start gegen die Gesamtschule Treuenbrietzen (1:3) konnte sich das von Herrn Blaschke trainierte Team noch mit einem 3:0 Erfolg gegen das Kantgymnasium Teltow als Gruppensieger für das Viertelfinale qualifizieren.

Hier gelang es den gut und sicher aufspielenden Jungs ein souveräner 3:2 Erfolg gegen die Maxim-Gorki-Gesamtschule Kleinmachnow. Im anschließenden Halbfinale gegen das Wolkenberg-Gymnasium Michendorf und im Spiel um Platz drei gegen das Ernst-Haeckel-Gymnasium Werder fehlten der Mannschaft jedoch die Kräfte und auch ein wenige die Kaltschnäuzigkeit um am Ende einen Medaillenplatz zu erlangen.

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Auch die Wünsche unserer Schülerinnen und Schüler schwebten hoch über den Köpfen der Besucher der Skynet von Patrick Shearn zur Jubiläumsfeier vom 4.11. bis 10.11.2019 in Berlin.

Diese Kunstaktion regte zu interessanten Gesprächen und eigenen Überlegungen an.

Wie war es eigentlich damals?

Worin bestehen die konkreten freiheitlichen Aspekte der heutigen Schülergeneration, für die sie sich einsetzen möchten und welche Lebenswünsche sollen verwirklicht werden?

4KlimabrunchTag 1: Einführung

Wir sind die 8f des Evangelischen Gymnasiums Kleinmachnow. In der zweiten Schulwoche nach den Sommerferien hatten wir eine Projektwoche zum Thema: „Ich mach Klimaschutz- und du? “
Wie der Name schon sagt, ging es um die Themen Klimaschutz und Klimawandel. Am Montag haben wir erst ein paar Grundlagen gelernt, die man haben sollte, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt. Auch den Treibhauseffekt haben wir uns erarbeitet. Uns ist in dieser Woche klar geworden, wie wichtig es ist darauf zu achten, dass man Ressourcen spart, Plastik vermeidet und mehr darauf achtet, was man kauft. Unsere Klasse achtet jetzt mehr darauf, was sie einkauft und auch, woher es kommt. Wir haben nämlich auch gelernt, dass es wichtig ist, regionale und saisonale Lebensmittel zu kaufen.
Liebe Grüße vom erstem Projekttag
Klasse 8f

bild 2011 03 06 tagebuchNEW VIEWS ON HISTORY –Geschichtslehrer aus Russland, Weißrussland, Ukraine und Deutschland erarbeiten Unterrichtsentwürfe zum NS- Vernichtungskrieg

Liebes Tagebuch,

was für aufregende Wochen das doch waren. Eine regelrechte emotionale Achterbahnfahrt liegt hinter mir. Aber was ist geschehen?

Vor fünf Wochen flatterte Montagabend eine Mail ins Haus mit den Bewerbungsunterlagen für ein zukünftiges Projekt für Geschichtslehrer. Die Ukraine, Weißrussland, Russland und Deutschland/Brandenburg stellen insgesamt 20 Lehrer für ein im Januar 2020 beginnendes Projekt, in welchem sich diese KuK bis 2021 mit dem Vernichtungskrieg der Nazis in der Sowjetunion auseinandersetzen sollen. Tagungsorte werden die Gedenkstätte Karlshorst sowie – oh wow – die weißrussische Hauptstadt Minsk sein. „New Views on History“ heißt dieses Projekt, bei dem nicht das große Ganze im Mittelpunkt steht. Diesmal sind es die Sowjetbürger, die individuellen Erfahrungen mit dem Feldzug.

IMG 3444„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“

Freitag, den 16. August 2019 waren wir, die Klassen 8s1 und 8s2 bei Fridays for Future in Berlin. Um 10:30 Uhr starteten wir gemeinsam mit unseren Lehrern Richtung Invalidenpark. Als wir am Park ankamen war es noch ziemlich leer, doch nach einiger Zeit kamen immer mehr Menschen zum demonstrieren. Wir verteilten uns ein wenig, allerdings nicht zu weit von unseren Lehrern entfernt. Dann ging es auch schon los. Am Anfang war die Stimmung natürlich noch ein bisschen verhalten, da viele noch nie auf einer Demo waren. Doch als es dann losging und alles ein bisschen „in Fahrt“ kam, wurde es ziemlich laut. Fast alle hatten große Plakate mit kreativen Sprüchen darauf .

„Kinder haften für ihre Eltern“
„Opi, was ist ein Schneemann?“

Jeder probierte so viel Lärm wie möglich zu machen, um Aufmerksamkeit zu erregen
Der Großteil der Demonstranten waren Jugendliche, aber auch Erwachsene und Großeltern . Organisiert wurde die Demo von Schülern, die teilweise nicht viel älter waren als wir. Sie motivierten uns durch viele Demonstrationssprüche und Gesänge:

- „Wer nicht hüpft der ist für Kohle,…“
- „Kohle Konzerne, Kohle Konzerne, baggern in der Ferne,
baggern in der Ferne,…“

Unterstützt wurden die Schüler durch viele Gäste von unterschiedlichen Organisationen. Abwechselnd legten verschiedene Redner ihre Probleme und Meinungen zum Thema Klimawandel dar bzw. stellten uns ihre Projekte und Studien vor. Z.B. Medizinstudenten der Charite, welche von den gesundheitlichen Folgen des Kohleabbaus berichteten, Vertreter der Grünen, Anwohner , die ihre Heimat verlassen müssen und sogar Klimaktivistin Luisa Neubauer.

Wir begehen auch in diesem Jahr wieder die Friedensdekade in allen Klassen und Kursen

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Mein Lieblingsversprecher im Fernsehen war in der Tagesschau: „Von Westen her setzt sich eine Hochzuckdrohne durch.“ Was für ein Lacher! Daran musste ich denken, als ich unser Plakatmotiv gesehen habe.

Hochzuckdrohne – Damals habe ich bei „Drohne“ nur an die männliche Honigbiene gedacht. Sie sammelt keinen Honig, aber sie begattet die Königin. So hat es mir ein alter Imker erklärt. Die Drohne – oder vielleicht muss ich besser sagen: der Drohn – sorgt für Nachwuchs im Bienenstock und hat keinen Stachel. Wie friedlich! Den ganzen Tag lang Liebe machen, Leben schaffen und pazifistisch sein. Leider sind die Bienen und viele andere Insekten durch die industriell-technisierte Landnutzung und den Klimawandel inzwischen stark bedroht.

Ganz anders ist es bei den Drohnen, die im Drohnenkrieg ferngesteuert mit einem explosiven Bombenstachel ihre Ziele erreichen und effektiv vernichten. Die haben rasanten Nachwuchs. Da redet man von „autonom-operierenden Drohnen-Schwärmen“. Doch es sind nicht die Drohnen, die planlos vor sich hin töten. Es sind die Menschen in den Militärzentren hinter den Monitoren. Sie sitzen mit zuckenden Augenlidern an den Steuergeräten. Vormittags sind sie mit Drohnenkrieg beschäftigt, nachmittags holen sie ihre süßen Kleinen aus dem Kindergarten ab.

Ich wünsche mir, dass sich eine friedensklimatische Hochdruckzone durchsetzt. Dass wir mit hohem Druck für ein Friedensklima sorgen, in dem es keine bewaffneten Drohnen mehr gibt, sondern fröhliche Jahreszeiten, friedliche Menschen und summende Bienen. Und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen. (Jes 2,4)

Peter Herrfurth (4.02.2019), Landesjugendpfarrer der EKM

Impulstext der Friedensdekade von deren Webseite

"Von Gnade und Recht will ich singen"

Mit unserem Jahresmotto begrüßen wir euch ganz herzlich zum neuen Schuljahr.

Jahresbild eingescannt x