Studienfahrt der 11.Klasse nach Israel

Shalom Israel !

Früh morgens standen wir da: 18 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrer vom Evangelischen Gymnasium Kleinmachnow auf dem Weg nach Tel Aviv auf unsere Studienreise nach Israel.
Aus einem Angebot von drei Reisen haben diese Schüler der 11. Klasse sich Israel ausgewählt, um dort das Land, die Religionen und die Menschen kennenzulernen.


So starteten wir im Norden am See Genezareth, um auf den Spuren von Jesus zu wandeln. In der Brotvermehrungskirche in Tabgha konnten wir einen Gottesdienst mit Benediktinermönchen verfolgen. Wir bestaunten das bekannte Mosaik der Fische und der Brote. Passend hierzu haben wir uns in dieser Unterkunft direkt am See auch selbst verpflegt. Fazit einer Teilnehmerin: "Nicht ganz so luxuriös wie sonst auf der Reise, aber sehr lecker !" Anschließend liefen wir noch am See entlang bis nach Kapernaum, der alten Stadt aus Jesus Zeiten. Hier kam der erste von insgesamt 12 Vorträgen der Schüler zur Geltung. Sie hatten sich nämlich intensiv thematisch auf diese Reise mit Referaten vorbereitet und konnten diese dann live vor Ort präsentieren.

In den nächsten Tagen wanderten wir im grünen Galiläa durch ein Wadi (Flußbett), besuchten den Kibbuz Deganya und sahen, wie wichtig die Wasserversorgung für dieses Land ist. Sophie hielt ihren Vortrag über Kibbuzim. Der Kibbuz Degania A entstand am 29.10.1910 und liegt direkt am See Genezareth. Sophie erläuterte die Einwanderung der Juden und dass die Besiedelung des heutigen Israels vor allem auch durch die vielen Kibbuzim und die in ihnen lebenden Juden stattfinden konnte. Sie berichtete auch über das Gemeinschaftseigentum, die Verteilung der Arbeit, die Erziehung und die Mahlzeiten im Kibbuz. Auch erzählte sie, dass ein Mitglied eines Kibbuz „chawer“ heißt, was "Freund" bedeutet. Michael, unser Reiseführer, begleitete uns in den Kibbuz Degania und berichtete noch mehr Wissenswertes über Kibbuzim.

Schließlich fuhren wir zu unserer neuen Unterkunft in Tabgha. Die Umgebung war uns nicht ganz unbekannt, hatten wir doch am Tag zuvor in der daneben liegenden Kirche einen Gottesdienst miterlebt. Weil unsere neue Unterkunft in der Nähe dieser Kirche und eines Klosters lag, hatten wir die Möglichkeit, Gottesdienste zu besuchen und auch mitzubeten. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, ging ein Teil von uns im See Genezareth baden, ein anderer Teil im Teich/Schwimmbecken, das sich bei unserer Unterkunft befand. Abends war Selbstversorgung angesagt. Sophie und Nora hatten diese Aufgabe für uns 20 Personen übernommen. Es sollte Spaghetti mit Hackfleischsoße geben, doch vorher mussten sehr tränenreich Zwiebeln kleingeschnitten und der riesige Gasherd angezündet werden. Sie schafften es und das Essen, von dem noch viele Spaghetti übrigbleiben, schmeckte allen. Zum Nachtisch gab es Melonen und Pomelos. Ein Teil von uns bildete dann das Abwaschteam, ein Teil bereitete ein Lagerfeuer vor und die anderen konnten sich schon fertig machen.
So konnte jeder den Abend verbringen wie er wollte: am Lagerfeuer mit Stockbrot oder schon halbschlafend auf dem Zimmer. Insgesamt hatten wir alle einen interessanten Tag und ein schmackhaftes Abendbrot.

Die Ruhe und die Landschaft haben einen besonderen Eindruck hinterlassen. Wenn man nach einem Ausflug von den Bergen wieder auf den See blickt, hat man den Eindruck:"Ja, so und hier könnte das mit Jesus gewesen sein." Nicht umsonst hat ein Mönch unseres Klosters den Ausdruck geprägt vom „5. Evangelium“, welches man hier in der Landschaft findet.

Nun ging es weiter am Jordan entlang ans Tote Meer. Während der Busfahrt klärten uns Schüler über die Siedlungspolitik Israels auf, die man hautnah mitbekommt: kleine Dörfer entlang der Straße gibt es hier, die von Zäunen und Wachtürmen bewacht werden und in denen Israelis wohnen von einer Mauer eingezäunt. Kann man hier glücklich leben ?

Am Toten Meer sind wir natürlich baden gegangen, wobei man von baden nicht reden kann. Schweben und Hundepaddeln ist wohl der bessere Ausdruck. Der Sonnenaufgang auf der Festung von Massada hat viele enttäuscht. Wir sind dazu extra um 4 Uhr aufgestanden, sind den Weg eine Stunde hochgelaufen und dann war der Sonnenaufgang... naja, einfach normal. Schönere gibt es sicherlich auch auf Rügen, in den Alpen oder zu Hause. Aber hier gibt es noch die Geschichte der Zeloten, die sich bis zuletzt gegen die römische Übermacht verteidigt haben und am Ende alle Selbstmord begangen haben, um nicht in die Sklaverei der Römer zu gelangen. Oben haben wir eine jüdische Bar-mizwa Feier mitbekommen mit fröhlicher Musik, einer großen Feier und vielen Kipas. "So fröhlich sind unseren Konfirmationen nicht", sagte eine Teilnehmerin.

Bei 32 Grad stiegen wir dann wieder in den Bus, der uns nach Jerusalem brachte. Schon auf dem Weg dahin genossen wir den Blick auf die Skyline der Stadt und sahen viele orthodoxe Juden in ihren schwarzen Anzügen. Wir hielten zuerst an unserem "Jerusalem Gate Hotel" und fuhren dann weiter zum Herodestor, was die erste Station der Stadtrallye war, die uns bevor stand. Am Tor angekommen, erklärte die Stadtrallye-Gruppe den anderen Schülern, was wir nun vorhatten und erzählten dann einige wichtige Punkte zum Herodestor. Bei der Rallye gab es jeweils eine Zuhör- und eine Fotoaufgabe, d.h. also, dass eine Gruppe bei einer Sehenswürdigkeit ein Foto eines Merkmales machen sollte, das auf dem Aufgabenblatt notiert war, und die andere Gruppe den Vortragenden gut zuhört und sich zu einer bestimmten Frage die Antwort aufschreibt. Die nächste Station unserer Stadtrallye war nun die Via Dolorosa, der Leidensweg Jesu, wo Friederike uns einen kurzen Vortrag hielt und auch hier wieder Aufgaben zu erledigen waren. Weiter liefen wir durch die heiß erwarteten Gassen des Altstadtmarktes, um zur Grabeskirche zu gelangen. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hingucken sollte, da es so viele Läden mit den verschiedensten Angeboten gab. Als wir nun die Grabeskirche erreichten, durften wir diese auch besichtigen und auch hier gab uns Friederike einige Informationen, da sie über das Thema ihren Leistungsnachweis geschrieben hatte. Es war sehr beeindruckend, wie viele Menschen sich an diesem Ort aufhielten und die Kirche, die an der Stelle der Kreuzigung Jesu steht, sehen wollten. Der Weg führte uns dann weiter zu einer der größten Sehenswürdigkeiten Jerusalems - die Klagemauer. Hier mussten wir zuerst einen Sicherheitsbereich durchqueren und wurden dann von Julia über die heilige Stätte informiert. Dann haben fast alle Schüler von uns einen Zettel geschrieben und diesen zur Mauer gebracht, um ihn in eine Ritze dort zu stecken. Gerade der abgetrennte Bereich der Frauen war sehr voll, da er auch um einiges kleiner war, als der der Männer. Es war für viele von uns ein unbeschreiblich emotionales Gefühl, das man empfand, als man den Zettel in die Mauer steckte. Als wir dies alle getan hatten, liefen wir Treppen hinauf zu einem Absatz, auf dem uns Doro, Nathalie und Sophie was zum Felsendom, dem Tempelberg, der Al-Aqsa-Moschee und der Altstadtmauer erzählten, die wir gegenüber von uns sehen konnten. Eigentlich hätten wir die Vorträge auf dem richtigen Tempelberg gehört, doch konnten wir diesen leider nicht besichtigen, da dies nicht gestattet wurde. Unser Ziel war nun das Jaffator, an dem uns Friederike die letzten Informationen gab und wir eine tolle Sicht auf Jerusalem hatten. Dann machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hotel und sind mit einer sehr vollen Straßenbahn gefahren. Im Hotel haben wir nun eingecheckt und uns auf die Zimmer verteilt. Um 19h gab es dann ein ausgiebiges Abendessen-Buffet, von dem wir alle mit großem Appetit, nach dem anstrengenden Tag, aßen. Am Ende des Tages fielen alle erschöpft in ihre Betten und freuten sich schon auf den nächsten Tag in Jerusalem.

Ob nun an der Grabeskirche, der Via Dolorosa oder im Garten Gethsemane eigene religiöse Eindrücke bleiben, muss jeder selbst entscheiden. Die Klagemauer jedenfalls brachte bei vielen Teilnehmer bleibende Emotionen hervor. "Hier beten so viel Menschen einzeln, aber trotzdem sind sie in einer großen Gemeinschaft. Das fasziniert mich", sagt eine Teilnehmerin im Anschluss.

In der langen Führung in der Holocaust Gedenkstätte in YadVashem haben wir viele Einzelschicksale von Menschen aufgezeigt bekommen. Die unglaubliche Zahl von 5 Millionen ermordeter Juden läßt sich nur schwer erfassen, wenn aber Erna Z. aus Krakau mit ihrem Schicksal und ihrer Geschichte gezeigt wird, dann kann man mitfühlen und auch Tränen vergießen.

Der letzte Höhepunkt führte uns nach Bet Jala in der Westbank an die christlich arabische Schule „Talitha Kumi“. Hier war die Begegnung mit den Schülern erst zaghaft, aber es Ende spielten wir Basketball und tauschten unsre Kontaktdaten aus. Offen und ehrlich erzählten sie uns von ihrem Alltag, ihren Wünschen und Zielen und auch von ihrem gelebten Glauben und Ängsten. Sie machen in einem Jahr ein deutsches Abitur, um dann in Europa zu studieren und schließlich wieder in ihr Land zurückzukehren. Am meisten überraschte, dass sie keinen Kontakt zu israelischen Jugendlichen haben. Viele europäische Gruppen kommen hierher und sie waren auch fast alle schon einmal in Europa, aber einen Kontakt zum direkten Nachbarnim eigenen Land haben sie nicht. Wie auch ? Das ist nicht vorgesehen, es gibt keine Projekte, Reisen oder gemeinsame Ausflüge. Wie kann dann hier eine gute nachbarschaftliche Beziehung entstehen ?

Die guten Deutschkenntnisse überraschte viele unsrer Schüler, lernen sie doch erst ab der 5. Klasse Deutsch und machen nun auf Deutsch ihr Abitur !

Während des Fluges am nächsten Tag nach Hause haben wir unsere Freunde und Mitreisenden gefragt, was ihnen auf der Reise am Besten gefallen hat. Wir kamen zu folgenden Ergebnissen:
Das einschneidenste Erlebnis war für viele an der Klagemauer. Dort fühlten sie sich Gott sehr nah und bewunderten die Atmosphäre und Kultur. Auf dem zweiten Platz liegt das Tote Meer in dem viele sehr viel Spaß hatten. Einige empfanden auch das Gespräch mit den palästinensischen Schülern am Samstag als sehr aufschlussreich und interessant. Wir bekamen einen tiefen und persönlichen Einblick in die politische Situation zwischen Israelis und Palästinensern, schade war, dass wir die Seite der Israelis gar nicht hören durften. Einigen Schülern haben auch die verschiedenen Wanderungen sehr gut gefallen. Durch die viele Abwechslung wurden diese nie langweilig. Wir haben die verschiedene Natur und die Ausblicke sehr genossen.
Insgesamt waren wir sehr überrascht, wie nett wir aufgenommen wurden und die Kultur in Israel war auf jede Art wie wir sie erleben durften sehr faszinierend.

Und so standen wir nach 8 Tagen wieder auf dem Flughafen Tegel und waren um zahlreiche Erfahrungen und Erlebnisse reicher. Viele Fragen konnten geklärt werden, einige Eindrücke verwirrten und Vieles muss sich erst noch setzen. Auf jeden Fall eine lohnenswerte Reise, die alle Teilnehmer gerne nocheinmal machen würden....

Unsere Reise wurde von der Axel Springer Stiftung, der F.C.Flick Stiftung und der Harold Bob Stiftung unterstützt. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.


H. Tischer & C. Smith
und alle mitreisenden 18 Schülerinnen und Schüler
des Evangelischen Gymnasiums Kleinmachnow

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Kommentare zur Reise


  • Ich fand es richtig schön, dass wir auch mal selber für das Essen verantwortlich waren.
  • Meine Erwartungen haben sich erfüllt. Ich unterrichte Konfirmanden und weiß jetzt endlich, wovon ich rede und ich kann persönliche Erfahrungen weitergeben.
  • Allerdings hätte ich mir ein Gespräch mit Israelis gewünscht. Das Treffen mit den Palästinenserin hat mir sehr gut gefallen. Vielleicht hätten wir manche Erlebnisse ohne Tourguide machen können.
  • Ich fand die Reise sehr lohnenswert und kann sie nur weiterempfehlen.
  • Letzter Tag mit den Schülern in Bet Jala sehr eindrucksvoll.
  • In der Altstadt hat mir das Handeln Spaß gemacht. In Jerusalem waren die Falafeln ungenießbar, aber in Bethlehem waren sie billiger und viel leckerer.
  • Die Reiseroute hat mir sehr gut gefallen, aber ich denke, wir haben am See Genezareth einen Tag zu viel verbracht, den wir lieber in Tel Aviv noch haben sollten.
  • Gut gefallen hat mir auch, dass die ersten Tage ruhig und nicht anstrengend waren. Die Wanderungen waren sehr schön.
  • Die Unterkünfte waren alle besser als ich es gewohnt war. Auch das Essen war überall lecker.
  • Die Hotels waren schicker als notwendig gewesen wäre. Im Jerusalem Gate Hotel habe ich mich unwohl gefühlt, weil wir keine eigenen Raum zum Treffen am Abend hatten, sondern nur unsere Zimmer.
  • Durch unsere Referate habe ich mich sehr gut auf die Reise vorbereitet gefühlt.
  • Am besten hat mir das Tote Meer und Jerusalem gefallen.
  • Ich hätte mir mehr Kontakt zu den Menschen gewünscht. Das Gespräch mit den Schülern hat mir sehr gut gefallen, um die letzten Reste der unklaren politischen Verhältnisse besser verstehen zu können.
  • Die Referate waren sehr unterschiedlich, aber gut war, dass wir sie vor Ort gehalten haben und nicht alles vorher in der Klasse besprochen haben.
  • Ich habe viele unglaubliche Erfahrungen gesammelt, nicht vergleichbar zu einer Klassenfahrt oder einem Urlaub. Vor allem die Klagemauer hat mir sehr viele Eindrücke geschenkt.
  • Die Organisation Dialog hat mich enttäuscht, das Gespräch mit Hanna war gut und wichtig, aber der Vortrag des Rabbi war zu lang, obwohl es auch interessant war. Das Gespräch mit den Schülern hat gefehlt.
  • Tourguides waren anstrengend und dickköpfig. Teilweise haben sie die Lage sehr einseitig beschrieben und waren sehr langweilig.
  • Besonders hat mir der Austausch mit den palästinensischen Jugendlichen gefallen. Die Eindrücke waren gewaltig und mein Bild über die Situation wurde stark bekräftigt.
  • Ich habe viel neues erfahren, besonders bei dem Treffen mit Schülern aus der palästinensischen Schule. Sie haben mir ein gutes Bild des Niederschlags vom Nahost-Konflikt im Alltag gezeigt und trotz des pessimistischen Untergangs einen gewissen Optimismus durch die Toleranz der Schüler schenken können.
  • Es war sehr anstrengend, in so kurzer Zeit so viele Orte zu besichtigen.
  • Ich hätte nicht gedacht, dass die Reise so schön wird. Schade nur, dass das Treffen mit der israelischen Schule nicht geklappt hat. 
  • Auch Frau Smith und Herr Tischer waren sehr gelassen und tolerant :-)
  • Die Reiseroute war sehr gut. Ich fand es gut, dass wir zu Beginn die Landschaft und Natur gesehen haben. Das langsame Angehen der Reise war gut, weil wir nicht sofort mit Jerusalem überfallen worden sind.
  • Die Unterkünfte waren im Vergleich zu deutschen Jugendherbergen sehr gut. Ich fand es auch gut, dass wir zweimal selber gekocht haben.
  • Ich war sehr überrascht, wie grün das Land ist.
  • Im großen und ganzen haben mich die Menschen hier überrascht. Egal, wo wir waren, die Reaktion auf die Frage, wo wir herkommen, war zu 100% positiv. Alle haben gesagt, dass deutsche bzw. Deutschland toll ist. Damit hatte ich gerade im jüdischen Viertel nicht gerechnet. Die Menschen waren nett, höflich, aufmerksam und v.a. aufgeschlossen. Davon war ich sehr beeindruckt.
    Außerdem hätte ich mehr Polizei oder Militär erwartet. Wir haben zwar ein paar bewaffnete Menschen gesehen, aber ich hatte deutlich schlimmere Erwartungen. Mit am meisten hat mich beeindruckt, wie grün und schön die Landschaft ist. So ein Bild hatte ich von Israel nie.
  • Besonders toll war das Hotel in En Gedi. Und dazu ein super leckeres Frühstück. Danke !
  • Die Vorbereitung zur Fahrt ist sehr gelungen gewesen. Der Film war ein bisschen zu lang. Aber die Tatsache, dass wir eigene Referate halten müssten, gefiel mir. Gerade die Klagemauer löste in mir die meisten Emotionen aus, da man sich Gott hier sehr verbunden fühlte. Wenn ich die Reise noch einmal machen dürfte, würde ich es sofort tun.
  • Ich hätte mir überall mehr Zeit gewünscht !
  • Absolut leckeres Essen und sehr tolle, zum Teil luxuriöse Unterkünfte.
  • Schade, dass der erste Treffen mit den jüdischen Schülern nicht geklappt hat. Ich hätte gerne beide Seiten gehört und verstanden.
  • Die Reise war für mich etwas sehr besonderes und ich habe sie sehr genossen, obwohl ich schon viel von der Welt gesehen habe. Dies war eine der beeindruckendsten Reisen, die ich gemacht habe. Danke. Generell interessiere ich mich nicht so sehr für Geschichte, jedoch habe ich jetzt ernsthaft Lust, mich damit mehr auseinander zu setzen.
  • Israel ist für mich ein tolles Land mit tollen Menschen und einem beeindruckendem Zusammenleben der Religionen.
  • Die extra Wanderung in En Gedi als Esther nicht mehr wandern wollte, war ganz toll.
  • Die Führung in den hängenden Gärten in Haifa fand ich am besten.
  • Die Absprache der Referate zwischen der Reiseleitung und den Fachlehrern (Geschichte und Erdkunde) hätte besser sein müssen, hier gab es einige Dopplungen.
  • In den ersten Tagen haben sich meine Erwartungen noch nicht erfüllt. Ab der Wanderung in der Kleingruppe in der Wüste bin ich angekommen, da ich mir es so vorgestellt habe. In Jerusalem auf den Märkten habe ich mich dann komplett angekommen gefühlt. Ich hätte allerdings gedacht, dass mich die Orte, Kirchen oder die Klagemauer noch mehr berühren. Stattdessen haben mich besonders die Gespräche mit den Menschen berührt.
  • Die Hotels und Jugendherbergen waren für mich eine große Überraschung. Die erste Übernachtung fand ich am schönsten und das Essen war überall der Hammer. Israel ist ein Land, indem ich mich sofort super wohl gefühlt habe.
  • Das Leben im Kloster in Tabgha fand ich eine schöne Erfahrung, hier hätten wir noch länger bleiben sollen. Die Mönche haben wundervoll gesungen.